Tag 21 der Tarot-Challenge

Ich merke, dass für mich aktuell wieder ein bestimmtes Thema ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit rückt. Und je mehr ich so in mich hinein fühle, umso mehr Themen ploppen auf, die von mir angeschaut werden wollen.

Wie ja klar ist, kann man alle Fragen der Challenge auch sehr gut durchs Nachdenken und/oder Journaln für sich klären, man braucht für die Antworten keine Karten. Aber sie richtigen noch mal den Fokus anders aus und werden mir vor allem jetzt, wo mehrere Themen um meine Aufmerksamkeit buhlen, mehr Klarheit geben:

As der Kelche

Das As der Kelche steht ganz allgemein für eine Chance, für seelisches Glück, Heilung, Erfüllung und dafür Frieden zu finden.

Auf der Karte ist die Hand des Schöpfers zu sehen. Wie oft wird uns diese Hand schon gereicht? Beziehungsweise, eigentlich ist natürlich die Frage, wie oft nehmen wir diese Hand wahr? Dadurch steht diese Hand für einen Puls für eine Gelegenheit oder eben eine Chance.

Der Schöpfer trägt einen Kelch. Im Tarot steht der Kelch für die Gefühle, die Emotionen und die Intuition. Hier wird also die Gefühlswelt, das Herz und die Seele angesprochen.

Und tatsächlich ist dieses Thema, also das Thema der Gefühlswelt und der Seele, auch eines an das ich als erstes denken musste bei dieser Frage.

Was mich also zur Zeit besonders beschäftigt ist die innere Arbeit, meine ganz persönliche Spiritualität. Da tauchen Fragen auf wie, wer bin ich eigentlich, was möchte ich eigentlich, was brauche ich um zufrieden und glücklich zu sein, wie kann ich mich leicht fühlen, wie kann ich in der Liebe bleiben?

The medicine wheel

Okay, das ist schon wieder irgendwie völlig verrückt.

Das Medizinrad sagt mir, dass wenn ich einen „klaren blauen Himmel“ in meinem Leben möchte es wichtig ist mir bestimmt der Aspekte meines Seins anzuschauen.

Es rät mir, mir Aspekte aus meiner Vergangenheit anzuschauen und zu reflektieren wie sehr mich diese noch beeinflussen und wie sehr ich noch in der Vergangenheit fest hänge oder sie festhalte.

Im nächsten Schritt geht es darum, mir anzuschauen welche Beziehungen in meinem Leben mir nicht gut tun und mir meine Energie rauben.

Danach kommt der Schritt mir anzuschauen ob ich meine Passion, meine Leidenschaft kenne und auch nach dieser lebe.

Als letztes geht es darum mir zu visualisieren wie ich den nächsten Abschnitt in meinem Leben gestalten und leben möchte.

Das Rad des Lebens zeigt mir also vier Dinge auf, vier Schritte die ich gehen sollte um Klarheit zu schaffen und um weiter zu kommen. Ich glaube das ist ein sehr wertvolles Tool und eine schöne Reflektionsmöglichkeit um auch für mich selbst einen Schritt weiter in meiner spirituellen Entwicklung zu kommen. Denn tatsächlich ist eine meiner Fragen, was will ich, wer bin ich, wie soll es weitergehen.

Diese Orakelkarte ist also weniger ein Hinweis darauf was mich zur Zeit besonders beschäftigt, sondern vielmehr ein Hinweis darauf wie ich mich gerade mit dem was mich beschäftigt weiter beschäftigen soll.

Wie ich jetzt inzwischen gewohnt bin, haben auch bei dieser Legung die Karten hervorragend in einander getroffen.

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