Das Tarot und ich

Ich lege mir selbst nun schon seit mehreren Monaten immer mal wieder die Karten. Gerne lege ich mir „das Kreuz“, bei dem es darum geht, herauszufinden, wo man gerade steht, was also gerade das aktuelle Thema ist, was man in dieser Situation nicht tun sollte, bzw. was einen gerade blockieren könnte, was man stattdessen tun sollte, welchen Weg man also gehen sollte und wohin einen das dann führen wird, sprich das Ziel.

Ich mag die Legung, denn sie ist relativ schnell gemacht und meistens fällt mir auch das Interpretieren recht leicht.

Übung. Vertrauen. Erfahrung

Dennoch merke ich, dass ich nicht wirklich weiterkomme, dass ich es nicht schaffe, die Karten ohne mein Buch, oder ohne äußere Deutungsimpulse zu interpretieren. Mir fehlen schlichtweg einige Dinge: Übung! Vertrauen! Erfahrung!

Ich muss gestehen, dass ich es eigentlich übertrieben finde, täglich Karten für mich zu legen. Eine Tageskarte mag da schon gehen, wobei ich da lieber Orakelkarten statt des Tarots nutze, aber ja, auf Tages-Tarotkarten kann ich mich schon einlassen.

Ich brauche gerade bei Lesungen einfach etwas Zeit, um die Impulse sacken zu lassen und ggf. auch in meinem Alltag zu integrieren, sie zu verarbeiten und umzusetzen.

Die Karten sprechen zu mir

Jede Karte beinhaltet eine Botschaft, deswegen ziehen wir sie ja. Ob die Botschaft „göttlich“ oder von der geistigen Welt gelenkt oder beeinflusst ist wage ich nur zu hoffen. Am Ende ist es aber doch so, dass jede Karte mir einen Impuls zum Nachdenken liefert, oder nicht?

Ich nutze diese Botschaften also und deute sie in Bezug zu meiner Lebenssituation oder Frage. Ich bekomme Antworten, Impulse oder schaffe es, meine Perspektive zu verändern.

Im Prinzip sind Tarot- und auch Orakelkarten für mich ein tolles Tool um meinen Horizont zu erweitern, an mir zu arbeiten, Dinge zu hinterfragen und mich weiterzuentwickeln.

Üben, üben, üben

Um nun aber mehr in dieses Kartenspiel, was es ursprünglich ja war, einzusteigen und vor allem auch irgendwann einmal mit meiner Intuition die Karten deuten zu können, benötige ich einfach mehr Übung.

Natürlich kann ich mir dafür einfach täglich mehrere Karten ziehen oder das Kreuz legen. Aber da fehlt mir der Anreiz.

Ich hätte auch die Möglichkeiten Karten für Freunde und Bekannte zu legen. Aber ich möchte nichts machen, was ich noch gar nicht so richtig kann, bzw. wo ich mich einfach noch so unsicher fühle. Wenngleich sicherlich auch für andere jede Karte einfach ein wertvoller Impuls sein könnte.

Also, was dann?

Aber sicher, eine Challenge

Natürlich! Ich mache daraus wieder eine Challenge. Aber um ehrlich zu bleiben, diese Idee kommt nicht von mir.

Mona von magic_monaa hat auf Instagram eine eigene Challenge gestartet. Den ganzen Februar durch gibt es täglich ein Thema oder eine Frage zu der wir eine oder mehrere Karten ziehen können. Dieser Challenge habe ich mich angeschlossen.

Bis zum 11. Februar habe ich die Ziehung und Deutung in meiner Instagram-Story geteilt. Seit dem 12. Februar teile ich die Legung hier auf meinem Blog, denn ich habe meinen Instagram-Account vorübergehend deaktiviert (mehr dazu findest du in der Podcastfolge #263).

Um Verwirrungen zu vermeiden: Ich werde die vorherigen Legungen hier noch hochladen und rückwirkend datieren, sodass die Legung vom 1. Februar auch genau dann online gegangen ist. Somit ist auch dieser Post hier, obwohl ich ihn erst am 12. Februar schreibe, bereits am 31. Januar online gegangen.

Ich möchte das einfach für mich sortiert haben, da ich bereits jetzt viele wichtige und tolle Impulse aus der Challenge für mich mitnehmen konnte und ich diese nicht verlieren möchte.

Die ersten elf Tage werden daher auch vom Posting her etwas anders sein als die dann folgenden, einfach, weil ich die Deutungen ja schon abgeschlossen und schriftlich auf den Fotos in den Instagram-Stories festgehalten habe. Wichtig sind aber ja nur die Inhalten.

Monas Tarot-Challenge

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