Heute möchte ich dir ein kleines Life-Update geben. Vielleicht nicht mal nur ein Life-Update, vielleicht auch ein Blog-Update. Ich bin mir da gerade noch etwa unschlüssig…

Mein letzter Post über vier Faktoren, die unsere Gewohnheiten beeinflussen kam vor knapp drei Wochen online. Danach habe ich mit meiner Gewohnheit, jeden Sonntag- und Mittwochabend einen neuen Artikel fertig zu haben, gebrochen.

Ich habe irgendwie einen turbulenten Mai hinter mir und obwohl ich auf Instagram beinahe täglich zu Achtsamkeit und bewusstem Leben schreibe, war bei mir nicht mehr viel davon zu sehen. Mein Leben hatte kurz mal den Turbo eingelegt. Das hat zwar Spaß gemacht, aber ich kam nicht wirklich hinterher.

AUF DER STRECKE…

Was auf der Strecke blieb waren meine Gewohnheiten, meine Gefühle, das ‚sich Gedanken machen‘, also mein eigener Wachstum. Kurzum, was dabei auf der Strecke blieb war ich.

Ich will aber eben nicht mehr auf der Strecke bleiben. Ich möchte sooft es geht im vollen Bewusstsein handeln und achtsam durch meinen Tag gehen. Ich will Dinge entdecken, Emotionen wahrnehmen und Gefühle spüren.

Das alles war aber irgendwie nicht mehr der Fall und ich wurde überschwemmt von… Ja, von was eigentlich?

Ich glaube, am ehesten lässt es sich mit Selbstzweifeln beschreiben. Mein stärkster Glaubenssatz preschte hervor und schrie unaufhaltsam und wahnsinnig laut

Also saß ich da und kaute, mal wieder, meine Eigenschaften, Stärken, Ängste und Wünsche durch. Allein. Mit Freunden. Mit meinem Partner. Am Ende hieß es immer, dass ich mir Zeit geben muss, mich auf meine Interessen konzentrieren solle und, dass das, was ich wirklich gut kann, das Fotografieren ist.

FOTOGRAFIE…

Fotografieren? Irgendwie war das in den letzten Monaten komplett in den Hintergrund gerutscht. Jetzt wurde es wieder laut. Von außen. Von innen. Immer wieder, wie ein kleines Kind am Hosenbein, zupfte die Fotografie an mir.

Jetzt stehe ich hier. Ich stehe zwischen Guide to Happiness und Angela Westphal Fotografie.

Links das, was mich wachsen lässt, was mich in so kurzer Zeit so viel weiter gebracht hat, was mich motiviert und stärkt, was einfach mein Leben unglaublich bereichert.

Rechts der Anfang von allem. Meine ersten Schritte raus aus meiner Komfortzone. Endlich ein Talent, ein Auge, etwas, womit ich auch anderen eine Freude bereiten kann. Stolz. Irgendwie eine Leidenschaft, Spannung und Ruhepuls zu gleich.

War ich nicht mal beinahe mit meiner Cam verwachsen? Und jetzt trennen uns Monate und eine dicke Staubschicht.

Du fragst dich vielleicht, wo das Problem ist, warum ich nicht einfach wieder zur Kamera greife und loslege. Ich will es dir verraten, oder besser gesagt, ich werde dir sagen, wovor ich Angst habe.

PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG…

Die Kamera liegt in der Ecke seit ich an mir arbeite, also seitdem ich aktiv persönliche Weiterentwicklung betreibe. Ich brauch(t)e einfach Zeit um mich mit all den Themen wie Meditation, Yoga, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Gewohnheiten usw. zu beschäftigen. Ich muss(te) lesen, Podcasts hören, Input und Wissen konsumieren und es dann verarbeiten. Und das mache ich hier. Hier auf Guide to Happiness verarbeite ich alles, was ich lerne, was mich beschäftigt, mir Schwierigkeiten bereitet.

Dieses ganze Lernen und Verarbeiten, Meditieren, Yoga praktizieren, achtsam sein, bewusst leben, das alles kostet teilweise enorm viel Zeit und Kraft.

Und ich mache das so gerne denn es geht mir damit einfach so viel besser. Ich investiere die Zeit gerne. Mal klappt es besser, mal auch nicht so gut. Heute bin ich der bewussteste Mensch überhaupt und morgen mache ich alle gedanklichen und emotionalen Schotten dicht ohne es zu merken. Doch ich komme immer wieder zurück und wie gesagt, ich genieße es sehr.

Wenn ich nun wieder fotografiere, dann fehlt mir Zeit. Shootings kosten Zeit, Bildbearbeitung kostet Zeit. Vor- und Nachbereitung kostet Zeit. Auch das genieße ich sehr, auch das mag ich total. Nur leider hat auch mein Tag nur 24 Stunden.

ENTSCHEIDUNGEN…

Also, worum geht es nun eigentlich? Darum, Prioritäten zu setzen, was ist mir wichtiger? Und, wenn ich jetzt ganz ehrlich zu dir sein darf, genau das weiß ich eben nicht!

Beide Bereiche haben mir bis zu diesem Punkt in meinem Leben unheimlich viel gegeben und aus mir jemand anderen gemacht. Nein stopp, sie haben etwas freigelegt, was schon immer in mir war. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Ziel, und dies wird gerade beim Schreiben immer klarer, ist es, beides unter einen Hut zu bekommen. Das schaffe ich aber nur, wenn ich es gerecht aufteile und das wiederum heißt, dass es keine zwei Posts mehr pro Wochen geben wird.

Natürlich versuche ich, eine Regelmäßigkeit für die Artikel auf Guide to Happiness zu finden. Ob das ein Post pro Woche oder einer im Monat ist kann ich dir allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

Und genau so gestaltet sich das auch mit meiner Fotografie. Werden es vier Shootings im Monat? Oder doch nur eins? Ich weiß es nicht. Aber genau das werde ich jetzt herausfinden.

Wow, als ich diesen Post mit den Worten „Heute möchte ich dir ein kleines Life-Update geben.“ anfing, dachte ich nicht, dass er sich in diese Richtung entwicklen würde. Ich hatte eigentlich andere Gedanken im Kopf. Aber ich bin froh, dass es diese Gedanken geworden sind, die du nun gelesen hast.

Ich freue mich, dich bei meinem nächsten Post wieder hier zu sehen. Bis dahin sehen wir uns auf Instagram 🙂

Danke das du da bist!

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