Real-Talk

Mir ist es wichtig, dir mit jedem Beitrag hier auf Guide to Happiness einen Mehrwert zu liefern. Ich weiß, dass deine Zeit kostbar ist und du nicht eine Minute übrig hast, die du einfach so verplempern kannst. Genau deswegen achte ich wirklich sehr darauf, dir immer eine Information, ein Tool oder einen neuen Denkansatz mitzugeben.

Und obwohl ich das alles versuche und um die Wichtigkeit von Zeit weiß, werde ich heute einfach all meine Regeln und Vorsätze über Bord schmeißen und einen Real-Talk-Post für dich schreiben.

WARUM REAL-TALK

Das ist eine gute Frage und ich musste tatsächlich ein bisschen über die Antwort nachdenken. Schnell und lapidar wäre die Antwort „Ich hab heute nichts anderes zu sagen“ gewesen. Und ganz ehrlich, sie würde auch zum Teil stimmen.

Die bessere Antwort, und die, die ich dir nun wirklich auf die Frage, warum ich einen Real-Talk-Post mache, geben möchte, lautet wie folgt:

für den persönlichen Austausch zwischen dir und mir!

Zwar schreibe ich in der Regel in jeden meiner Beiträge, wie es sich bei dem jeweiligen Thema aktuell bei mir verhält, aber so ein richtiges Update bekommst du eigentlich nicht. Außerdem möchte ich mir einen Raum schaffen, in dem ich auch ganz offen über meine Schwierigkeiten und Ängste sprechen kann, ohne dabei einen Beitrag, aus dem du für dich etwas Lehrreiches ziehen können sollst, kaputt zu machen.

LET’S START

Ich werde versuchen, meine Real-Talk-Posts in verschiedene Spaten zu unterteilen. Mir schweben da beispielsweise Kategorien vor wie gelesen, gesehen, zum ersten mal ausprobiert, aufgeregt, etc. Vielleicht ist es so doch möglich, den Inhalt einigermaßen interessant zu gestalten. Also, fangen wir endlich an 🙂

GELESEN

Anfang Februar habe ich Neuland von Ildiko Kürthy gelesen. Es hat mich gut unterhalten und ich war auch schnell damit durch, muss aber auch ehrlich sagen, dass ich vom Klappentext her ein bisschen mehr erwartet hatte. Ich habe mich mal an einer Review des Buches versucht und meinen Eindruck dazu in einem Video verarbeitet.

Aktuell „lese“ ich gerade zwei Bücher. Zum einen Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner von Talane Miedaner und zum anderen höre ich parallel die Hörbuchversion von Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl.

Mit beiden Büchern sollte man arbeiten und somit komme ich nicht so schnell voran wie ich gerne würde. Selbstverständlich werde ich dich aber auf dem Laufenden halten und ggf. auch hierzu eine Empfehlung aussprechen.

GEHÖRT

Musik

Zum Wohle meines emotionalen Gemütszustandes höre ich derzeit sehr viel Musik. Meine aktuellen Lieblingslieder habe ich dir ja schon einmal vorgestellt. Und ich muss gestehen, dass sich an dieser Playlist zur Zeit auch nicht wirklich etwas geändert hat.

Allen voran, weil es mir gerade einfach unglaublich gute Laune macht, ist Supermarkt von Christina Stürmer.

GEFREUT

Da gibt es tatsächlich so einige Dinge in den letzten Wochen, aber ich werde mich jetzt mal der Übersicht halber auf drei Sachen beschränken.

Zum einen haben wir, damit meine ich meine Arbeitskollegen und ich, endlich ein neues Quartier für die Zeit, in der das alte Gebäude abgerissen und der Neubau erstellt wird. Bereits im September bei meinem Vorstellungsgespräch wurde nach eine Übergangslösung geguckt, aber erst jetzt hat es endlich geklappt. Nicht nur, weil der ganze Stress mit dem Suchen und der Frage danach, wann es denn endlich losgehen kann nun vorbei ist, nein, vor allem, weil die neue Adresse tatsächlich noch ein bisschen Näher an meiner Wohnung ist, freue ich mich total darüber.

Die zweite tolle Sache in letzter Zeit, über die ich mich sehr gefreut habe, war ein Treffen mit vier wundervollen jungen Damen, die ich alle über die Rise Up & Shine University von Laura Seiler kennengelernt habe. Wir haben uns mehrere Stunden über alles mögliche ausgetauscht und es war schon nach wenigen Minuten als wenn wir uns schon lange kennen würden. So ein Austausch ist einfach unglaublich wertvoll!

Austausch und Realtalk

Und der letzte Punkt, den ich hier erwähnen möchte ist wieder ganz persönlich. Eines meiner Ziele 2017 ist es, abzunehmen. Neben der Ernährung spielt hier natürlich auch der Sport eine Rolle. Also habe ich im Februar eine 28-Tage-Yoga-Challenge gemacht, welche ich heute (den Post schreibe ich am 28.02) erfolgreich beendet habe. Zugegebenermaßen, ich bin froh, dass der letzte Tag nun geschafft ist. Aber ich muss auch gestehen, dass es mir schon sehr gut tat. Yoga war im Februar ein wichtiger Bestandteil meiner Morgenroutine. Da ich zum Abnehmen aber vor allem auf den Muskelaufbau setzen möchte, werde ich mich beim Yoga wohl etwas einschränken. Dennoch soll es definitiv ein sportlicher Part in meiner Woche bleiben.

GEÄRGERT

Ich glaube, in dieser Kategorie wird immer mein eigener Name stehen. Na ja, eigentlich ärgere ich mich nicht so sehr über mich als solches, sondern viel mehr über meinen inneren Kritiker. Wobei, wenn wir hier genau sein wollen, dann gehört er ja nicht nur völlig zu mir und ist ich, sondern hauptsächlich ärgere ich mich darüber, dass ich ihm immer sofort glaube und es ihm erlaube, mich Tag für Tag runterzuziehen.

Mein innerer Kritiker ist der Saboteur im eigenen Kopf. Ich finde ihn unglaublich nervig und anstrengend.

Zu meinem großen Erstaunen muss ich aber gleichzeitig gestehen, dass ich es ein bisschen liebe, ihn zu haben und seine penetrante Art es mir ermöglicht, stets an mir zu arbeiten und somit täglich ein bisschen mehr zu wachsen. Schade, dass mir dies nicht in den Momenten bewusst wird, in denen er mir einfach jegliche Energie raubt…

THAT’S IT

Du hast es geschafft. Mein Real-Talk ist vorbei. Ich glaube, diese Art von Posts ist ganz schön, damit du mich noch ein bisschen besser kennenlernen kannst. Außerdem ermöglicht es uns, persönlicher in den Austausch zu gehen. Ich fände es ganz toll, wenn du mir zu jeder Kategorie deine Punkte schreiben würdest. Dadurch kann ich auch dich etwas kennenlernen und vielleicht kreieren wir so doch den einen oder anderen Mehrwert in Form einer Erkenntnis oder, so wie in diesem Fall, durch einen (Buch) Tipp.

Ich hoffe, dir hat dieser Post gefallen und ich habe deine Zeit nicht all zu sehr beansprucht. Ein Feedback von dir in den Kommentaren hilft mir, meine Posts besser auf deine Bedürfnisse anzupassen. Also lass mich gerne wissen, wie es dir gefallen hat und was du dir für die Zukunft wünschst.


 

 

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