Morre Christophe

Zur Zeit habe ich das Gefühl, sie ist in aller Munde. Jeder teilt sie, jeder will wissen, wie sie bei anderen aussieht. Alle wissen die Vorteile von ihr zu schätzen und wer noch keine hat, der arbeitet gerade daran. Wie? Du weißt noch nicht wovon ich rede? Na, ist doch ganz klar, von der Morgenroutine!

ABER WAS IST EIGENTLICH EINE MORGENROUTINE?

Dein Morgen sieht jeden Tag gleich aus? Glückwunsch, du hast eine Morgenroutine.

Denn tatsächlich verbirgt sich erst einmal nicht viel mehr hinter diesem Begriff als ein, sich täglich wiederholender Ablauf von Tätigkeiten am Morgen.

Die derzeit überall erwähnte Morgenroutine meint jedoch, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie wir den Tag beginnen wollen und uns überlegen, was uns gut tut. Es geht also um einen gesunden und bewussten täglichen Ablauf der dafür sorgt, dass wir entspannt und positiv in den neuen Tag starten.

Morre Christophe

UND WOFÜR IST EINE MORGENROUTINE WICHTIG?

Durch eine Morgenroutine richtest du deinen Fokus direkt auf dich selbst aus. Du sammelst Energien und beginnst deinen Tag entspannt.

Im Prinzip lädst du dich also jeden Morgen positiv auf. Diese Positivität trägst du in die Welt hinaus und wirst sie unweigerlich zurückbekommen. Genau aus diesem Grund ist eine Morgenroutine auch so wertvoll und gesund.

Wenn du entspannt und happy in den Tag startest strahlst du genau das auch aus. Probier es einfach und du wirst merken was ich meine.

WAS SOLLTE MAN BEI EINER MORGENROUTINE BEACHTEN?

Damit eine Routine zu Tagesbeginn nicht im ungesunden Stress endet, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Hier meine Tipps, damit du dich mit deiner neuen Gewohnheit nicht überforderst:

  • Nimm dir ausreichend Zeit
  • Sorge für genügend Ruhe
  • Finde das, was zu dir passt
  • Vergleiche dich nicht mit anderen
  • Probier dich aus

Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, dass du deinen eigenen Weg findest. Darum probier am Anfang etwas herum, lass dich inspirieren, aber vergleiche dich nicht mit anderen.

Sunset Girl

MEINE MORGENROUTINE

Seit einigen Monaten bastle ich an meiner Routine und bin immer noch auf der Suche nach der Ideallösung für mich. Momentan sieht meine Routine (unterhalb der Woche) wie folgt aus:

6:30 aufstehen – Bad – 1. Glas Wasser – 20 Minuten Yoga – 2. Glas Wasser – 15 Minuten meditieren – ein Becher Tee – Journal mit Zielen, Erfolgen und Dankbarkeit schreiben – 07:50 ab zur Arbeit

Ich habe das unglaubliche Glück nur wenige Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt zu wohnen. Auch kann ich dort frühstücken. Aber selbst wenn das nicht ginge, dann würde ich eben um 6:00 Uhr aufstehen, denn inzwischen weiß ich, wie wertvoll meine Routine für mich ist.

Am Wochenende mache ich zwar zur Zeit noch Yoga und schreibe mein Journal, aber ich meditiere nicht. Alles ist sehr flexibel und aufgeweicht am Wochenende. Manchmal fehlt mir meine Routine, generell komme ich so aber gut klar und freue mich dann schon beinahe auf den Montagmorgen 🙂

Morre Christophe

EIN LETZTER TIP: WIE DU DRAN BLEIBST

Sich eine neue Routine aufzubauen ist gar nicht so einfach. Routine heißt Gewohnheit. Wer schon mal versucht hat eine Gewohnheit zu verändern oder sich eine neue Gewohnheit aufzubauen, der weiß genau wie schwierig das ist.

Ich konnte das bisher auch nicht. Mir fiel es immer wahnsinnig schwer etwas an mir zu verändern. Deshalb habe ich ja auch mit dieser ganzen Reise hier angefangen. Was mir nun aber konkret hilft sind Challenges.

Eine Challenge wie ich sie meine bedeutet, dass du dir etwas für einen gewissen Zeitraum vornimmst. Mach den Zeitraum nicht zu lang, denn dann wird es schon wieder schwierig. Fang klein an. Vierzehn Tage, oder ein Monat. Mehr erst mal nicht.

Meine Morgenroutine stand erstmal nur für den Februar. Im Dezember habe ich morgens nur meditiert, im Januar habe ich meditiert und ein Online-Couching-Programm gemacht, seit Februar sind Yoga und mein Journal dazugekommen.

Yoga war für mich aber lediglich eine 28-Tage-Challenge. Ich wollte es ausprobieren. Es tat mir gut und macht mir Spaß, aber ich stieß auch täglich an die Grenzen meiner Beweglichkeit und ich powerte mich dabei auf der anderen Seite nicht so ganz aus. Ich dachte nicht, dass ich dabei bleiben würde. Doch auch jetzt im März mache ich in der Woche ein kurzes Yoga-Workout bevor ich in meinen Tag starte.

Nimm dir also lediglich kurze Zeiträume und probiere dich einfach erst mal aus. Wofür interessierst du dich? Was findest du spannend oder wolltest du schon immer mal ausprobieren? Was glaubst du, würde dir gut tun? Probier es für einen Monat. Zieh es da aber auch wirklich durch.

Mir hilft ein selbstgestalteter Kalender. Der hängt an meiner Wand und ich streiche täglich ab. So sehe ich, was ich schon geschafft habe und wie lange noch vor mir liegt. Ich fordere mich selbst heraus, aber eben nur in einem Maß welches ich gut bewältigen kann. Und wenn es dir gut tut und du klar kommst, dann nimm dir die nächsten vier Wochen vor. That’s it!

Und weißt du was, dieses Vorgehen hat noch einen weiteren enormen Vorteil. Mit jeder bestandenen Challenge stärkst du dein Selbstvertrauen. Jeder erfolgreiche Abschluss wird positiv in deinem Gedächtnis abgespeichert und du kannst irgendwann auf eine schöne Sammlung an Erfolgen zurückgreifen!

Also, worauf wartest du jetzt noch? Überleg dir, was du ausprobieren willst, mache dir einen Kalender und dann stell dir den Wecker. Morgen geht’s los!


4 thoughts on “Morgenroutine – der perfekte Start in den Tag”

  1. Wie wunderschön, das bringt tatsächlich sooo viel und tut sooo gut! Man sagt immer, dass man während 21 Tagen etwas tun soll, damit es der Körper „braucht“. Bei mir sieht es ganz ähnlich aus, und vor allem geht es mir bedeutend besser seit ich mir am Morgen einfach Zeit für mich nehme! Nichts ist schlimmer, als am Morgen früh schon total gestresst aus dem Haus zu rennen…
    Zauberhafte Grüsse aus Zürich
    Monika

    1. Hallo Monika,

      ich freue mich vol über deinen schönen Kommentar, herzlichen Dank dafür 🙂

      Ich muss gestehen, dass mir 21 Tage nicht ausreichen um eine Gewohnheit anzunehmen. auch 31 Tage reichen m´bei mir nicht aus. Aber das macht nichts, denn inzwischen schaffe ich es ganz gut, mich zu neuen Dinge, die mir wichtig sind und mir gut tun, zu motivieren.

      Und ja, mir geht es genau so, meine Routine am Morgen bedeutet Zeit für mich. Und nichts ist wertvoller als Zeit!

      LG zurück nach Zürich 🙂

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