warum

Wer sich ein bisschen in der (Social Media) Szene der Persönlichkeitsentwicklung bewegt, oder aber sich schon einmal mit dem Thema Selbstständigkeit beschäftigt hat, der wird sie schon einmal gelesen haben: die Frage nach dem Warum.

WAS IST ÜBERHAUPT EIN WARUM

Hä? Ist doch ganz logisch, das Warum stellt die Frage nach deiner Absicht.

Ist es wirklich so einfach? Im Grunde genommen ja. Aber so platt mag ich das gerade nicht abtun. Bei deinem Warum geht es um deine Motivation, um den Grund, weshalb du tust, was du tust. Wir sprechen hier also von deinem inneren Antrieb, von der Essenz, die dich zum Handeln bringt.

Das klingt doch schon viel besser, oder? Das Warum ist die Essenz deines Handelns, dein Wegweiser, dein innerer Kompass.

WARUM EIN WARUM SO WICHTIG IST

Wo willst du hin wenn du gar nicht weißt, wieso du losgegangen bist?

Die Antwort auf die Frage nach deinem Warum ist wie ein Stadtplan. Anhand deines Warums kannst du deine Schritte, deine ToDos planen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass dein Warum dein GPS oder Kompass ist. Immer, wenn du nicht weißt, was der nächste Schritt ist, dann schau auf dein Warum.

Wieso hast du angefangen? Was war der Grund? Weshalb tust du dies oder jenes?

GPS? Stadtplan? What? Na ja, was tust du, wenn du dich irgendwo ein wenig verirrt hast? Du zückst dein Handy, schmeißt GoogleMaps oder eine andere Navi-App an und guckst, wo du bist. Du schaust ebenfalls, wo du hinwillst und dann guckst du dir an, wie du dahin kommst. Und all das macht auch dein Warum.

Wo stehst du? Wo willst du hin und wie kommst du da hin? Die Antworten stecken in deinem Warum.

Persönlichkeitsentwicklung

WIE DU DEIN WARUM FINDEN KANNST

Puh. Knifflige Frage und ich glaube, es gibt nicht die eine Antwort darauf. Meiner Erfahrung nach ist es ein längerer und dynamischer Prozess. Es erfordert etwas Geduld und ganz klar den Willen, sich mit den eigenen Wünschen, Vorstellungen und Ängsten auseinanderzusetzen.

Als ich mit all dem hier angefangen habe, habe ich mich vor allem mit der Frage beschäftigt, was ich überhaupt machen will. Will ich bloggen? Will ich wieder in einem Seniorenheim arbeiten? Möchte ich reisen? Ist Fotografie vielleicht doch das richtige?

Durch die Überlegung, wie mein Leben überhaupt aussehen soll, bin ich auf unterschiedliche Listen gestoßen, die mich mit Hilfe einer Ansammlung von Fragen zu meiner Leidenschaft führen sollten.

Hier ein paar Beispiele wie solche Fragen aussehen können:

  • Womit verbringst du am Liebsten deine Zeit?
  • Bei welcher Tätigkeit oder Aktivität vergisst du regelmäßig die Zeit?
  • Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was für einen Job würdest du dann ausführen?
  • Was macht dir richtig viel Spaß?
  • Worüber kannst du stundenlang reden?

Anhand deiner Antworten kannst du dir schon mal ein gutes Bild davon machen, was du machen möchtest, womit du dein Leben verbringen willst. Das Warum bleibt meiner Meinung nach allerdings unberührt.

Aber der Weg über das Was ist schon ganz richtig. Was macht dir Spaß? Wobei vergisst du die Zeit? Welche Tätigkeit bringt dich so richtig in fahrt? Wenn du diese Fragen beantworten kannst und dein Was gefunden hast, dann kannst du den Blick wieder nach innen richten und schauen, warum dir das so viel Spaß macht und was du daraus machen kannst.

Dein Was wird dir dein Warum zeigen. Wenn du am liebsten den ganzen Tag lang backen würdest, dann schau dir das Motiv dahinter an. Backst du nur für dich? Oder willst du anderen Menschen eine Freunde machen? Werde dir klar darüber, weshalb du das Backen so sehr liebst. Oder hast du so richtig Lust in der Bank zu arbeiten? Dann erzähl mir mal, was dich daran so fasziniert?

Du musst nur hinter dein Was gucken um dein Warum zu finden.

Grund für dein Handeln

DIE SUCHE NACH MEINEM WARUM

Zugegebenermaßen, hinter das Was zu gucken ist leider gar nicht so einfach. Für mich ist klar wie ich mein Leben leben möchte. Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung von meiner Zukunft und kann sie mir in den schillerndsten Farben ausmalen.

Mein Warum habe ich auch gefunden. Allerdings ist es noch nicht ganz ausgereift. Bei meinem Warum schwingen Gründe mit, die mir nicht gefallen und bei denen ich überzeugt bin, dass sie mich bremsen. Es sind Gründe die aus der Angst heraus entstanden sind. Es sind Antworten die mein Mangelbewusstsein gegeben habt.

Das Finden nach dem Warum ist ein dynamischer Prozess. Alles bleibt stets in Bewegung. Und dennoch bin ich mir sicher, auf einem sehr guten Weg zu sein.

Wie ist es mit dir? Hast du dein Warum schon gefunden? Oder arbeitest du gerade an deinem Was? Egal wo du stehst, gib nicht auf, bleib in Bewegung!


2 thoughts on “Die Frage nach dem Warum”

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