Achtsamkeit

Ich brauche dir wohl kaum zu sagen, wie wichtig es ist mit Achtsamkeit durch den Tag zu gehen. Erst, wenn wir wirklich achtsam mit uns und unseren Gedanken, Gefühlen und unseren Handlungen umgehen, können wir das Leben wirklich voll wahrnehmen. Aber wie so oft, ist es leichter gesagt als getan…

SEI MAL ACHTSAM

Klar, nichts leichter als das. Selbstverständlich bin ich immer aufmerksam und fokussiert, weiß genau, was ich tue und bin mir stets im Klaren darüber, was ich denke und wie ich mich fühle.

Ähm. Nein. Natürlich nicht. Achtsamkeit ist verdammt schwierig und nichts, was ich mal eben so beiläufig den ganzen Tag lang mache.

Achtsam zu sein bedeutet für mich, wirklich bewusst mitzubekommen, was gerade passiert. Wie fühle ich mich und will ich mich so fühlen? Sind das wirklich meine Gedanken? Bin ich vollkommen auf das konzentriert, was ich gerade mache? Stimmt mein Fokus?

Ich weiß, dass es mir besser geht wenn ich entsprechend bewusst und aufmerksam durch den Tag gehe und dennoch mache ich immer wieder die gleichen Dinge falsch.

bewusst leben

FALSCHER FOKUS

Oh, ich glaube beinahe, das hier ist mein Lieblingsfehler. Falscher Fokus. Ich bin so, so gut darin, mich auf die schlechten Dinge zu konzentrieren, dass ich das, was ich eigentlich möchte, völlig aus den Augen verliere.

Nur leider erreiche ich dann auch nicht dass, was ich möchte. Denn wenn ich meinen Fokus falsch ausrichte, dann erarbeite ich mir immer mehr von dem, was mich stört.

Ein kleines Beispiel: Du möchtest abnehmen. Du fängst also an Sport zu machen und dich gesund zu ernähren. Ein paar Wochen hält du durch doch irgendwie lassen die Ergebnisse auf sich warten. Du stehst vorm Spiegel oder auf der Wage und fängst an, dich zu kritisieren. „das geht nicht schnell genug. Ich bin und bleibe dick. etc.“ Was du in dem Moment tust ist, deinen Fokus auf das Negative zu lege, das du eigentlich nicht mehr in deinem Leben haben möchtest, aber genau darauf fokussierst du dich. Was du doch eigentlich willst ist, gesund, fit und sportlich zu sein. Aber du tust mental nichts dafür…

Richte deinen Fokus immer auf das WAS DU MÖCHTEST und nicht auf die Dinge, die du nicht möchtest.

Mir fällt das sehr leicht wenn ich im Flow bin. Läuft alles ist auch mein Fokus korrekt ausgerichtet. Läuft nichts, dann ist mein Fokus sofort, von 0 auf 100, auf die falschen Dinge konzentriert. Und alleine bekomme ich ihn da kaum wieder weg. Aber ich arbeite daran!

ALTE GEWOHNHEITEN

Grr, auch so ein Problem. Alte Gewohnheiten. Während meines Social Media – Detox‚ ging es mir super. Ich war aktiv, fokussiert, motiviert, achtsam und total bei der Sache.

Nun bin ich wieder online. Nach nur einer Woche komme ich abends von der Arbeit nach Hause und lege mich wieder, wie vor meiner Auszeit, auf die Couch und suchte Facebook & Co. Ich bin zurück in meinen alten Gewohnheiten.

Diese alten Abläufe tun mir nicht gut. Sie verhindern Inspiration und Motivation, rauben mir durchs Nichtstun die Kraft und machen mich träge. Ich weiß das und dennoch falle ich immer mal wieder zurück. Aber auch daran arbeite ich gerade und wenn ich einen Weg daraus gefunden habe, werde ich ihn mit dir teilen!

achtsam sein

VERGESSENE ACHTSAMKEIT

Uh, bitter, oder? Aber ehrlich, ich vergesse es auch manchmal einfach, dass ich doch jetzt achtsam durch den Tag gehen möchte.

Ich bin einfach nicht bei mir, achte nicht auf mich und vergesse, wie wichtig genau das ist und wie gut mir das doch tut.

Vergesslichkeit ist schon eine ärgerliche Sache. Aber es nützt nichts. Ich kann mich nur immer wieder daran erinnern und da hilft es tatsächlich sehr, sich täglich mit den verschiedenen Themen der Persönlichkeitsentwicklung zu befassen, beispielsweise in dem ich spätestens am Abend ein entsprechendes Buch lese oder mir Mittags eine Podcastfolge anhöre.

24/7 ACHTSAMKEIT

Kann man permanent achtsam sein?

Ob und wenn ja, wie das geht, erzähle ich dir natürlich sobald ich es für mich herausgefunden habe.

Meine Tendenz? Nein, es geht nicht. 24 Stunden am Tag achtsam zu sein bedeutet, sich ständig zu konzentrieren und bewusst zu handeln. Aber vielleicht liege ich damit auch falsch. Oder vielleicht ist es auch überhaupt nicht nötig. Ich werde es herausfinden.

Und was sagst du? Wie klappt das mit der Achtsamkeit bei dir? Welche Probleme oder Tricks hast? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!


2 thoughts on “Achtsamkeit – meine drei größten Fehler”

  1. Liebe Angela, wie kennen uns „von früher “ oder wie sagt man ;-). Durch facebook bin ich auf deine seite gestossen und finde es toll was du hier auf die beine stellst. Ich hoffe es entwickelt sich ganz schnell ein reger Austausch . Ich werde mit sicherheit öfter hier vorbeischauen. Den fokus auf mich habe ich derzeit etwas verloren bzw. Irgendwie keine zeit inne zu halten.. . Aber die zeit muss es geben..Deine themen kommen wie grufen. Liebe grüße mirja

    1. Hi Mirja,

      wie cool das du vorbeigeschaut hast, das freut mich gerade riesig 🙂

      Ja, Zeit für uns Selbst ist das allerwichtigste, aber als berufstätige (?) Mama ist das vermutlich auch alles noch mal eine Ecke schwerer. Dennoch ist es wichtig, sich Zeit für sich selbst einzuräumen. Eine halbe Stunde pro Woche klingt für viele nach nichts, für dich könnte es schon ein super Anfang sein. Man muss es wollen und BEWUSST machen!

      Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mich hier zu besuchen 🙂

      Liebe Grüße, Angela

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